31. März 2014

Frühwarnsystem gegen Krieg: Zivile Gewalt- und Kriegsprävention - wie kann das gelingen?

Vortrag und Diskussion mit Andreas Buro, 4. April 2014, 16 Uhr, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Am Kronberger Hof 6, Mainz

Da hilft nur noch Militär! So lautet immer wieder die medienwirksam vorgebrachte Forderung, wenn ein gewaltsamer Konflikt so weit eskaliert ist, dass Menschenrechte massiv verletzt werden, Opferzahlen steigen und Flüchtlingsströme nicht mehr ignoriert werden können. Die Alternative hierzu – so wird häufig suggeriert – sei Nichtstun, wegsehen, wegducken. Dies gilt umso mehr, wenn die Instrumente der klassischen Diplomatie an ihre Grenzen kommen und die Machtinteressen im UN-Sicherheitsrat sich gegenseitig blockieren. 

Aber ist das wirklich so? Gibt es nicht, insbesondere bevor ein Konflikt gewaltsam eskaliert, häufig mannigfaltige Möglichkeiten ziviler Konfliktbearbeitung? Könnten nicht durch die Einbindung aller Beteiligten, nicht zuletzt der zivilgesellschaftlichen Akteure, und durch gerechten Interessenausgleich die meisten Kriege oder »Bürgerkriege« verhindert und nachhaltige Friedenslösungen erreicht werden? 

Um dies nachzuweisen und realen Einfluss auf politische Entscheidungen gewinnen zu können, wurde im Jahre 2005 von der »Kooperation für den Frieden« (der Dachorganisation der Friedensbewegung) das »Monitoring Projekt« für Zivile Konfliktbearbeitung, Gewalt- und Kriegsprävention ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es, anhand konkreter und eskalationsträchtiger Konflikte darauf hinzuweisen, rechtzeitig mit zivilen Mitteln zur Deeskalation und – wo möglich – zur Lösung beizutragen. Neben der jeweiligen Situationsanalyse werden deshalb konkrete Vorschläge für zivile Gewalt- und Kriegsprävention unterbreitet und auf gelungene Bemühungen dieser Art hingewiesen.

Seinen Niederschlag fand das »Monitoring Projekt« bisher in einer Reihe von differenzierten Dossiers zu einigen internationalen Konflikten – Iran, Türkei / Kurdistan, Israel / Palästina, Afghanistan, Syrien und Mali. Andreas Buro, Hauptautor mehrerer dieser Dossiers, diskutiert mit den Teilnehmenden über Ansätze, Reichweite und Grenzen dieses Projektes und die Möglichkeiten, zivile Kriegsprävention als politisches Leitbild in Deutschland und Europa verankern zu können. 

Unser Referent Andreas Buro ist Professor für Politikwissenschaften, Träger des Aachener und des Göttinger Friedenspreises und neben vielen weiteren Engagements friedenspolitischer Sprecher des Komitees für Grundrechte und Demokratie.

Links zu den Monitoring-Dossiers:
www.friedenskooperative.de/gifs/dossier1.pdf
www.friedenskooperative.de/gifs/dossier1b.pdf
www.koop-frieden.de/fileadmin/Dossiers/monitoring-dossier-II.pdf
www.friedenskooperative.de/gifs/dossier3.pdf
www.koop-frieden.de/fileadmin/Dossiers/dossier_IV.pdf
www.friedenskooperative.de/gifs/dossier5.pdf

23. März 2014

Kommt mit zur Mondiali Antirazzisti 2014!

Alle Infos!
www.mondialiantirazzisti.org















Mondiali Antirazzisti, die antirassistische "Fußballweltmeisterschaft", das ist: fairer Fußball (und andere Sportarten) mit über 200 Teams aus aller Welt, Jugendcamp, italienischer Hochsommer, politische Initiativen, Konzerte, Workshops und ganz viel Spaß!

2011 war ich zum ersten Mal selbst bei der Mondiali Antirazzisti mit der DGB-Jugend Hessen-Thüringen am Start. Ich freue mich sehr, dass ich Anfang Juli 2014 erneut dabei sein kann. Damit das gelingt, brauchen wir aber noch deutlich mehr Spieler_innen und Interessierte, die mitfahren möchten. Also meldet euch bis spätestens Mitte Mai beim Jugendbüro Südhessen an und erlebt mit uns einige unvergessliche Tage! Alle Infos habe ich hier zusammengestellt. Auf geht's!

Erstmals wird der Europäische-Fußballfan-Kongress zur Mondiali stoßen. Dies könnte zu einem interessanten Austausch führen. In jedem Fall lohnt sich die Fahrt.

Hier der "Werbeclip" für 2013 als erster Eindruck:
Wem das obige Video zur letzten Mondiali nicht genügt, findet hier Eindrücke aus 2012.
Aktuelle Infos zum 2014er Programm gibt es ab April hier.

Feine Sahne Fischfilet - Weit hinaus

14. März 2014

13. März 2014

Pax Christi Limburg goes Facebook

Pax Christi Limburg gibt es jetzt auch auf Facebook.

Darauf weise ich sehr gerne hin mit diesem Post und einem Banner in der rechten Blogspalte. Ich freue mich auf hoffentlich viele "Likes" und den Austausch mit allen, die sich für die Arbeit der internationalen katholischen Friedensbewegung im Bistum Limburg interessieren. Dies gilt nicht nur für Katholik_innen und andere Christ_innen, sondern für alle, denen Friedensarbeit, globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit am Herz liegen. Schaut doch mal rein. Es gibt schon viel zu entdecken!


Pax Christi Limburg in Aktion am 26.2.2014 in Berlin gegen Rüstungsexporte und für Flüchtlingsschutz. Stoppt den Waffenhandel! Foto: Samantha Staudte (IPPNW).

11. März 2014

Freihandelsabkommen TTIP stoppen!

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Was ist an TTIP so gefährlich? Warum wehren sich Bürgerinnen und Bürger beiderseits des Atlantiks gegen dieses Abkommen? Der Erklärfilm fasst wesentliche Punkte bündig und unterhaltsam zusammen.
Jetzt gemeinsam aktiv werden! Unterschreiben unter https://www.attac.de/ttip-stoppen !
(Regie und Umsetzung: Stiftfilm / Jonas Kramer http://jonaskramer.de/stiftfilm)

3. März 2014

Kurzbericht zur Aktion am 26.2.2014 gegen Rüstungsexporte in Berlin

Gerne empfehle ich Euch einen Kurzbericht mit Links zu Bildern und weiteren Infos zur - wie ich finde - eindrucksvollen Aktion gegen Waffenhandel, die wir letzte Woche vorm Reichstag gemacht haben.
Hier geht's zur Meldung mit allen weiteren Infos.

Joachim Gauck: Zur Russenfrage

"Sollten Sie demnächst unmarkierte, vermummte Milizionäre mit schweren Waffen in Ihrem Vorgarten sehen, so greifen Sie nicht gleich zur Kalaschnikow. Wahrscheinlich handelt es sich nur um die Bereitschaftspolizei, die sich für die nächste Blockupy-Demo warmläuft. Denn damit es bei uns nicht zu Szenen wie auf dem Maidan kommt, bedarf es der höchsten Wachsamkeit aller Demokraten. Und aller Faschisten."

So äußert sich Joachim Gauck in einem Brief "zur Russenfrage", der Titanic vorliegt.

G'n'P 31: Rüstungsfirma "Bohemia Interactive" boykottieren?

Ich verfolge sehr aufmerksam den sehenswerten Youtube-Kanal "Games and Politics" von Michael Schulze von Glaßer und möchte diesen gerne mit dem neuesten Film zur Verbindung von Videospielherstellern und dem Rüstungssektor mit Euch teilen. Schaut doch auch mal in die anderen Clips zu Drohnen, Atomkraft bei Sim City u.v.m. rein!
Videobeschreibung:
Das tschechische Unternehmen "Bohemia Interactive" stellt nicht nur Videospiele wie "ARMA 3" oder "DayZ" her sondern auch Software für Trainingssimulatoren des Militärs. Damit hilft das Unternehmen Soldaten fit für Auslandseinsätze zu machen und senkt damit die Hemmschwelle von Politikern mit der Armee zu intervenieren. "Bohemia Interactive" sollte nicht mehr nur als Videospiel-Hersteller betrachtet werden sondern auch als Rüstungsunternehmen - oder? Schreib deine Meinung dazu in die Kommentare! Lass uns diskutieren! 
Veranstaltungshinweis:
Buchvorstellung "Das virtuelle Schlachtfeld - Videospiele, Militär und Rüstungsindustrie" am 16. März 2014 um 14 Uhr auf der "Leipziger Buchmesse", Halle 5, Stand C404 "Die Bühne" - nach der Veranstaltung stehe ich auch weiter für Diskussionen bereit. Website der Veranstalter: http://www.die-linke-buehne.de/
 
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:
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